Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt wurde erst beim Petersburger Dialog 2004 in Hamburg gegründet, hat aber ihre Arbeit mit mehreren Sitzungen bereits voll aufgenommen. Die Zukunftswerkstatt versteht sich nicht als Forum der Jugendarbeit, sondern als Ideengeber des Petersburger Dialogs, der diesen im Sinne seiner Gründer und Teilnehmer dynamisch weiterentwickelt. Um dieser Rolle gerecht zu werden, haben die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt den Wunsch geäußert, beim Dialog zahlreicher als bisher vertreten zu sein und Vertreter in die anderen Themengruppen zu entsenden.

Für das Jahr 2006 hat sich die Zukunftswerkstatt einen dreistufigen Arbeitsplan vorgenommen, an dessen Anfang eine Diskussion über die Herausforderungen steht, die auf Deutschland und Russland in der globalisierten Welt zukommen. Hierbei werden Themen wie das europäisch-russische Verhältnis, der demographische Wandel in beiden Ländern, die Föderalismusreform in Deutschland und Russland sowie Probleme, die sich aus europäischer und russischer Sicht aus der EU-Erweiterung ergeben, behandelt. In einem zweiten Schritt sollen die Erkenntnisse aus der Diskussion in einen beiderseitigen Dialog darüber einfließen, welche aus den globalen Herausforderungen resultierenden Probleme gemeinsam angegangen werden können. Für den kommenden Petersburger Dialog sollen für diese Probleme konkrete Vorschläge formuliert werden, die dann als Anregungen für das zu erneuernde europäisch-russische Partnerschaftsabkommen sowohl der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 als auch der russischen Regierung vorgestellt werden sollen.