Zukunftswerkstatt

Koordinatoren:
Annegret Wulff, Geschäftsführerin, MitOst e.V.
Natalia Tscherkessowa, Vorsitzende des Aufsichtsrates, Presseagentur Rosbalt


VERANSTALTUNGEN UND PROJEKTE DER AG ZUKUNFTSWERKSTATT

Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin

Tagung der AG Zukunftswerkstatt 17.-19. September 2015 in St. Petersburg

Tagung der AG Zukunftswerkstatt im Dezember 2014 in Potsdam

Tagung der AG Zukunftswerkstatt vom 27.-28. März 2014 in Tambow

Tagung der AG Zukunftswerkstatt im Juni 2013 in Samara

Tagung der AG Zukunftswerkstatt im Oktober 2013 in Kassel

Gegründet wurde die Zukunftswerkstatt im Jahr 2004 mit dem Hauptziel, die junge Generation in den Dialog der Zivilgesellschaften einzubeziehen. Bereits nach drei Jahren kann die Arbeitsgruppe beachtliche Ergebnisse vorweisen, unter anderem wurden bereits mehrere Strategiepapiere erarbeitet. Dabei treffen sich die Teilnehmer kontinuierlich auch zwischen den großen Dialogen: im Oktober 2007 bereits zum 11. Mal in Wiesbaden. Das Treffen davor fand in Pskow statt. nhaltlicher Schwerpunkt war bisher vor allem die demografische Entwicklung in beiden Ländern. 2008 stehen auch das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (PKA) zwischen Russland und der EU, Fragen der Vergangenheitsbewältigung im heutigen Europa und Werte auf dem Programm.

Im Jahr 2007 widmet sich die Arbeitsgruppe vornehmlich drei Schwerpunkten: Auf dem Treffen in Hamburg im Mai wurde die deutsche Doppelpräsidentschaft der EU und der G8 diskutiert. Die zweite Jahressitzung in Novosibirsk behandelte demografische Fragen in Russland und Europa. Auf der dritten Sitzung in Pskow wird diskutiert, ob die unterschiedlichen Vergangenheitsbewältigungen gemeinsame Zukunftsversionen blockieren. Es gilt zu analysieren, ob Vertreter Polens, der Baltischen Staaten oder der Ukraine in den deutsch-russischen Dialog miteinbezogen werden sollten. Schließlich stellt sich die Frage nach Gemeinsamkeiten in Fragen der Energieaußenpolitik und des Klimawandels.

Auf der Sitzung während des Petersburger Dialogs in Wiesbaden wollen die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt das Thema Russland nach Putin näher beleuchten: Werden sich Atmosphäre und Inhalt in den deutsch-russischen Beziehungen verändern? Und wie können die zahlreichen neuen NGOs und zivilgesellschaftlicher Breitenwirkung stärker in den Dialog einbezogen werden? Um einen möglichen neuen „Kalten Krieg“ zu verhindern und zu einer Deeskalation beizutragen, möchte die AG einen Beitrag der Nachwuchseliten in Deutschland und Russland zu diesem Thema liefern. Weiterhin setzt sich die AG mit der Einbindung der Staaten Osteuropas in den Petersburger Dialog auseinander.
Im Juli und Oktober 2007 traf sich die Arbeitsgruppe bereits in Nowosibirsk und in Pskow. Im Jahr 2008 plant die AG Zukunftswerkstatt drei bis vier Sitzungen durchzuführen. Ein Thema, das die Nachwuchseliten beider Länder interessiert, ist ein Vergleich der Wirtschafts- und Sozialreformen in Deutschland und Russland.

Im Jahr 2006 hat die Arbeitsgruppe zwei Strategiepapiere entwickelt, die Sie hier herunterladen können:
 

AnhangGröße
i_strategiepapier.pdf47.36 KB
ii_strategiepapier.pdf60.41 KB