
Foto: Robert Geisler Anlässlich der bilateralen Lenkungsausschusstagung ist der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, der Einladung des Petersburger Dialogs nach Passau gefolgt. In seiner Rede vor den Mitgliedern des deutsch-russischen Lenkungsausschusses und der Passauer Zivilgesellschaft zum Thema "Globale Herausforderungen gemeinsam gestalten - Perspektiven der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft" sprach er sich für "eine Politik für mehr gegenseitiges Verständnis, für Zusammenarbeit und Dialog" aus. In der heutigen Zeit, einem "Zeitalter der wachsenden gegenseitigen Abhängigkeit", seien Probleme nur noch gemeinsam zu bewältigen. In diesem Zusammenhang betonte er auch die Bedeutung des Petersburger Dialogs, der sich für den so wichtigen Dialog der Zivilgesellschaften einsetze. "Regierungen allein können auf Dauer keine lebendigen Beziehungen zwischen Ländern und Staaten erhalten", so Steinmeier. "Erst der Austausch und die Verflechtung der Zivilgesellschaften macht Beziehungen wirklich eng und fruchtbar."
In Hinblick auf die Modernisierungspartnerschaft griff der Bundesminister aus einer Vielzahl von Themen zwei Themenbereiche heraus, zum einen Bildung, Ausbildung und Forschung und zum anderen das Thema Rechtsstaatlichkeit, welches auch Präsident Medwedew bei seiner Berliner Rede angesprochen hatte. Die vollständige Rede des Bundesministers des Auswärtigen ist hier angehängt.
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| Rede von Bundesminister Steinmeier am 3. Juli in Passau.pdf | 69.57 KB |
