Die Arbeitsgruppe Politik diskutierte „Das Europäische Haus vom Atlantik bis Wladiwostok. Traum (1990) und Wirklichkeit (2009)“. Gesprochen wurde auch über Fragen einer neuen Sicherheitsarchitektur und über die Konsequenzen der Wirtschaftskrise für die Stabilisierung der internationalen Beziehungen.
Die AG Wirtschaft tagte zum Thema „Krisenmanagement von Staat und Wirtschaft. Perspektiven der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“. An der Sitzung nahmen 40 hochrangige Repräsentanten von Industrieunternehmen, Banken und Wirtschaftsverbänden aus Deutschland und der Russischen Föderation teil.
Die Arbeitsgruppe hat sich in diesem Jahr vor allem mit Fragestellungen um das Thema "Vergangenheitsbewältigung" auseinandergesetzt.
Gründung einer Arbeitsgruppe aus Geschichtswissenschaftlern aus Deutschland und der Russischen Föderation. Entwicklung von Partnerschaftsprogrammen im Bereich Modernisierung mit den Schwerpunkten Gesundheitsvorsorge, Rohstoffe, Logistik, Recht und Austausch.
In der Arbeitsgruppe Medien haben sich beim 9. Petersburger Dialog in München führende Journalisten beider Länder über die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für diesen Berufsstand unterhalten. Die Debatte war – durchaus im Gegensatz zu vorhergehenden Jahren – ganz erfreulich vorurteilsfrei, sehr nachdenklich und selbstkritisch.
Eine der zentralen Leitfragen in der Arbeitgruppe lautete: Wie können Deutschland und Russland die Krise als Chance für Verbesserungen nutzen? Wie wird in Russland und Deutschland ein positiver Ausweg aus der Krise gesehen?
Die Arbeitsgruppe Kirchen hat sich in diesem Jahr mit der Frage befasst, welchen Beitrag die Kirchen zur Entwicklung einer gerechten, nachhaltigen und menschenwürdigen Wirtschaftsordnung leisten können. Ausgangpunkt der Beratungen war die Feststellung, dass die gegenwärtige globale Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nur in ökonomischer, politischer und soziokultureller, sondern auch in kirchlicher Hinsicht eine Herausforderung darstellt.
