„Zusammenarbeit EU-Russland – gemeinsame Werte und gemeinsame Interessen“
„Sicherheit und Vertrauen“
Koordinatoren
Dr. Peter Fischer-Bollin, Leiter der Abteilung "Europa, Nordamerika", Internationale Zusammenarbeit, Konrad-Adenauer-Stiftung
Michail Margelow, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten, Föderationsrat der Russischen Föderation
In diesem Jahr widmet sich die Arbeitsgruppe dem Auslaufen des zehnjährigen Partnerschafts- und Kooperationsabkommens (PKA) zwischen der EU und der Russischen Föderation.
„Schwerpunkte der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft: Branchen – Regionen – Mittelstand“
Koordinatoren
Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender, Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft
Boris Aljoschin, Direktor, Föderale Industrieagentur (Rosprom)
Die deutsch-russische wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Über die wirtschaftspolitischen Kontakte hinaus konnte die Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen ausgebaut werden.
„Zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland und Russland – Aufgaben und Probleme“
Koordinatoren
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, Botschafter a.D.; Vorsitzender des Vorstands, Deutsch-Russisches Forum e.V.
Ella Pamfilowa, Vorsitzende des Rates für die Mitwirkung an der Entwicklung der Institute der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation
In diesem Jahr widmet sich die Arbeitsgruppe vor allem dem Thema der Nichtregierungsorganisationen (NGO) in beiden Ländern, insbesondere über die grundsätzliche Arbeit dieser Organisationen soll gesprochen werden.
„Die Bedeutung von Bildung und Wissenschaft in Europa“
Koordinatoren
Prof. Dr. Wilfried Bergmann, Stellvertretender Generalsekretär des DAAD
Prof. Dr. Ljudmila Werbizkaja, Rektorin der Staatlichen Universität St. Petersburg
In diesem Jahr sollen die Grundsatzfragen in Bildung und Wissenschaft, insbesondere hinsichtlich des Bologna-Prozesses weiterverfolgt werden. Das Thema Gesundheitsvorsorge wird in Hinblick auf Infektionskrankheiten diskutiert, hierdurch soll unter anderem die Arbeit des im vorigen Jahr gegründeten Koch-Metschnikow-Forum weiter begleitet werden.
„Welterbe erhalten und weiterbauen – Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts“
Koordinatoren
Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Prof. Dr. Michail Piotrowski, Direktor, Staatliche Eremitage St. Petersburg
Das Thema Architektur und der Umgang mit den Weltkulturerbe-Stätten bilden den ersten Schwerpunkt der Arbeitsgruppe. Besonders beleuchtet werden sollen die Museumsinsel Berlin und die Eremitage St. Petersburg, die gleichzeitig zum Gegenstand zweier Konferenzen gemacht werden.
„Mediensichten aus Europa – Mediensichten auf Europa“
Koordinatoren
Prof. Michael Rutz, Chefredakteur, Rheinischer Merkus
Dmitri Mesenzew, Stellvertretender Vorsitzender, Föderationsrat der Russischen Föderation
Deutsche und russische Journalisten wollen beim diesjährigen Petersburger Dialog in Wiesbaden über Europa diskutieren. Diskutiert werden sollen vor allem folgende Fragen:
„Deutschland und Russland auf der Baustelle Europa“
Koordinatoren
Alexander Rahr, Programmdirektor Russland/Eurasien, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Natalja Tscherkessowa, Projektleiterin, Presseagentur Rosbalt
Die Arbeitsgruppe widmet sich in diesem Jahr vornehmlich drei Schwerpunkten. Im ersten Teil soll die deutsche Doppelpräsidentschaft der EU und der G8-Staaten diskutiert werden, im Anschluss das Bild der gegenwärtigen Jugendorganisationen in Russland.
"Der Beitrag der Kirchen zu den deutsch-russischen Beziehungen"
Koordinatoren
Dr. Johannes Oeldemann, Direktor, Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik
Erzbischof Longin von Klin, Ständiger Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland
Die Arbeitsgruppe „Kirchen in Europa“ hat in diesem Jahr erstmals im Rahmen des Petersburger Dialogs getagt. Wir sind dankbar für die Erweiterung des Dialogkonzeptes, die darin zum Ausdruck kommt. In beiden Ländern bekennen sich mehr als zwei Drittel der Bevölkerung zum Christentum. Schon diese Tatsache verdeutlicht, dass die Kirchen eine wesentliche Kraft der Zivilgesellschaft sind, deren Bedeutung nicht unterschätzt werden darf.
„Kirche in der gegenwärtigen Gesellschaft – Aspekte aus russischer und deutscher Sicht“
Im Rahmen der im Jahr 2007 neu begründeten Arbeitsgruppe „Kirchen in Europa“ werden Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz über die Rolle der Kirche in der gegenwärtigen Gesellschaft diskutieren.
