Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin

Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin
Tagung der AG Zukunftswerkstatt am 05. April 2017 in Berlin

Am 5. April 2017 fand in Berlin ein Treffen der Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt“ statt. Die Hauptziele des Treffens waren es, die Mission, die Aufgaben sowie mögliche Handlungsfelder der Arbeitsgruppe neuzudenken und zu reflektieren.
Der Petersburger Dialog wurde als deutsch-russisches Diskussionsforum im Jahr 2001 ins Leben gerufen und fördert die Verständigung sowie einen offenen Dialog zwischen allen Bereichen der Zivilgesellschaften beider Länder. Der Petersburger Dialog ist als bilaterale Tagung angelegt, die sich gesellschaftlichen Zeitfragen und Fragen der deutsch-russischen Beziehungen widmet. Teilnehmer sind Experten und Multiplikatoren aus allen Bereichen der Gesellschaften Deutschlands und Russlands.
Das Arbeitstreffen wurde im Format eines Design-Thinking-Workshops gestaltet. Der Design-Thinking-Ansatz beschreibt zugleich eine Arbeitsweise und einen Prozess zur Lösung komplexer Fragen und Herausforderung in interdisziplinären Teams.

Während des Arbeitstreffens wurde an folgenden Themen gearbeitet:
- Ziele und Mission der Zukunftswerkstatt
- Außendarstellung und PR
- Potentielle Produkte der Zukunftswerkstatt und des Petersburger Dialogs

Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Teamarbeit

Ziele und Mission der Zukunftswerkstatt

Die Arbeitsgruppe diskutierte über das Leitbild und die Kernaufgaben der Zukunftswerkstatt und entwickelte folgende Formulierung: „The Future Workshop is a laboratory and incubator for experiment with and reflection on dialogue between Russia & Germany in Europe. It is building on a cross-sectoral and multiperspective circle of experts. Its goal is to give impulses on topics and formats to the wider Petersburg Dialogue and the general public. The activities supported in the framework of the Future Workshop all aim to improve the quality of German-Russian Relations, are innovative, experimental, future oriented and cross-sectoral“. Diese Formulierung wurde anschließend im Plenum diskutiert und ergänzt. Es wurde beschlossen, das Leitbild der Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt“ ins Deutsche und ins Russische zu übersetzten und es als Basis für Selbstdarstellung in der künftigen Arbeit zu nutzen.


Außendarstellung und PR
Die Arbeitsgruppe befasste sich mit den Fragen der Außendarstellung und PR des Petersburger Dialogs und der „Zukunftswerkstatt“ und unterstrich deren große Bedeutung als Image- und Identitätsfaktoren. Folgende Ergebnisse wurden festgehalten: Der Petersburger Dialog braucht eine Professionalisierung des PR-Bereichs, u. a. einen Pressedienst, der die wichtigsten Stakeholder, Bürgerinnen und Bürger sowie Medien über die Arbeit des Petersburger Dialogs informiert. Dafür sollte z. B. eine Journalistendatenbank entstehen. Weiterhin sollte man sich überlegen, ob in beiden Gesellschaften bekannte Persönlichkeiten stärker die Rolle der Schirmherren bzw. der Botschafter des Petersburger Dialogs übernehmen könnten, damit seine Sichtbarkeit wieder erhöht wird. Darüber hinaus sollten regelmäßig Publikationen und Pressemitteilungen zu aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen entstehen. Nutzung von sozialen Medien als eines Kommunikationskanals für die Darstellung der Arbeit des Petersburger Dialogs soll in der Zukunft reflektiert werden.

Potenzielle Produkte der Zukunftswerkstatt und des Petersburger Dialogs

Die Arbeitsgruppe versteht die Zukunftswerkstatt als Ideengeber für innovative Projekte, die im Rahmen des Petersburger Dialogs entwickelt und umgesetzt werden können. Diese neuen Produkte und Projekte sollen möglichst partizipativ gestaltet werden und als Raum für Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern in beiden Ländern, Deutschland und Russland, genutzt werden. Folgende erste Produktideen sind im Rahmen der Teamarbeit entstanden: Online-Informationsplattform zur Präsentation und Vernetzung, Deutsch-Russisches Straßenfestival, Democracy Slam (innovatives Format zur Klärung von begrifflichen Missverständnissen zwischen beiden Gesellschaften), Roadmap der Zivilgesellschaft an die Politik zum Thema „Verbesserung der Deutsch-Russischen Beziehungen“. Auch Projektdatenbank bzw. Projektbörse ist ein effektives Instrument für die Suche nach Inspiration und neunen Partnern.

Auswertung des Arbeitstreffens, Empfehlungen für die Zukunft
Das Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt wurde von den Teilnehmern als positiv und effizient bewertet. Besonders geschätzt wurden die inspirierende Atmosphäre, Empathie und der offene Austausch. Folgende Empfehlungen sollten bei zukünftigen Treffen berücksichtigt werden:
- Gute Kopplung vom „neuen“ und „alten“ Wissen (Wissenstransfer allgemein)
- Mehr Zeit für Arbeit in kleinen Gruppen (kürzerer informeller Austausch am Anfang)
- Kontinuität in Bezug auf Teilnehmer der Arbeitsgruppe (Balance zwischen „alten“ und „neuen“ Teilnehmern)
 

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Teilnehmer_ZW2017_de.pdf82.3 KB