Die Finanzkrise in Deutschland und Russland - Vortrag am 2. Dezember 2008

„Auswirkungen der weltweiten Finanzmarktkrise auf Deutschland und Russland“ – so lautet das Thema der Vortragsveranstaltung mit Sergej Alexaschenko, ehem. Vizepräsident der Zentralbank der Russischen Föderation, und Jan Krämer, Leiter Investmentstrategie Private Banking Commerzbank AG, die am 2. Dezember 2008 in Berlin stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung vom Petersburger Dialog und dem Deutsch-Russischen Forum gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung.

Nach dem der 1959 in der Moskauer Oblast geborene Sergej Alexaschenko zwei Jahre der „Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs“ vorgestanden hatte, übernahm er 1993 als stellvertretender Finanzminister der Russischen Föderation Verantwortung für Budgetplanung, gesamtwirtschaftliche Politik und Steuerpolitik. Von 1995 bis 1998 war Alexaschenko Erster Vizepräsident der russischen Zentralbank. Es folgten leitende Positionen in der „Interros“ Holding, der Investmentgesellschaft „Antanta Capital“, sowie der Investmentbank „Merrill Lynch“, deren Moskauer Vertretung er bis September dieses Jahres geleitet hat. Mit zahlreichen Publikationen und öffentlichen Auftritten in Wissenschaft und Medien ist Alexaschenko einer der prominentesten russischen Wirtschaftsexperten.

Jan Krämer wurde am 27. Oktober 1972 in Kiel geboren. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre ist er seit 2000 in unterschiedlichen Funktionen für den Commerzbank-Konzern tätig: 2000 bis 2001 als Analyst für Devisenmärkte, 2002 bis 2003 als Analyst für Schwellenländer, 2003 bis 2004 im Bereich Global Markets Research und 2004 bis 2005 im Portfoliomanagement einer standardisierten Vermögensverwaltung. 2006 baute er den Bereich Investmentstrategie Private Banking auf, den er seit April 2007 leitet.