„Ziele und Perspektiven der Beziehungen und der Kooperation zwischen der EU und Russland nach 2007“
Im Zentrum der einführenden Vorträge und der anschließenden offenen und konstruktiven Debatte stand die Zukunft des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen Russland und der Europäischen Union, das 2007 nach 10-jähriger Laufzeit zur Verlängerung ansteht.
Da Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die EU Ratspräsidentschaft innehat und damit für die Gestaltung eines zukünftigen PKA besondere Verantwortung übernimmt, möchte der Petersburger Dialog
Foto: Thomas Augsten folgende Ideen beitragen, die sich aus Kernpunkte der Debatte ableiten:
1. Die AG Politik des Petersburger Dialogs schlägt vor, eine zivilgesellschaftliche Begleitung der Arbeit am PKA einzurichten:
2. Der in der AG viel diskutierte Begriff „Partnerschaft“ enthält die Vision und Philosophie für die Weiterentwicklung der Kooperation. Seine zentrale Bedeutung für ein neues Vertragswerk wird durch folgende Elemente deutlich:
3. Um wechselseitiges Misstrauen zu überwinden, ist die Europäisierung zentraler Vorhaben (z.B. im Sicherheits- und Energiebereich) durch Einbeziehung aller Betroffenen in den Diskurs anzustreben. Ein europäisierter Diskurs orientiert sich dabei an den von allen gleichermaßen geteilten zentralen Werten wie Demokratie und Marktwirtschaft.