Deutsch-russische Kooperation in der Wohnungswirtschaft

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Logo BMVBSPressemitteilung vom 14. März 2008, Nr.: 051/2008

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Karin Roth, und der Stellvertretende Minister für regionale Entwicklung der Russischen Föderation, S. I. Kruglik, haben in Moskau eine deutsch-russische Arbeitsgruppe unter Vorsitz der beiden Ministerien gegründet.
Ziele sind die Schaffung effizienter Finanzierungsbedingungen in der russischen Wohnungswirtschaft, die Förderung von Investitionen in die Bau- und Wohnungswirtschaft, Unterstützung effizienter Genossenschaftsmodelle, die Entwicklung von Konzepten zur sozialen Absicherung des Wohnens.
Die Konzepte werden in Pilotprojekten auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin erprobt und sollen dann in der Breite in Russland umgesetzt werden.

"Ich bin überzeugt, dass die deutsch-russische Arbeitsgruppe "Bau, Wohnungs- und Kommunal-wirtschaft" einen Beitrag zur Verbesserung der Investitionsbedingungen in der russischen Wohnungs- und Kommunalwirtschaft leisten wird", so Roth. "Die Arbeitsgruppe wird den deutsch-russischen Dialog zu ökonomischen und sozialen Fragen des Wohnens, Bauens und der Stadtentwicklung vertiefen. Deutschland wird seine Erfahrungen gern zur Verfügung stellen, um Modelle zur Effizienzsteigerung im wohnungs- und kommunalwirtschaftlichen Bereich zu erarbeiten und die Sanierung von Mehrfamilienhäusern in Russland voranzubringen."

Ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum in Russland von mehr als sechs Prozent und immobilienwirtschaftliche Reform- und Förderanstrengungen der russischen Regierung bieten für die Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen mit Russland große Potentiale.
In den vergangenen Jahren wurden bereits 800 Milliarden Rubel (ca. 23 Milliarden Euro) in die russische Wohnungs- und Kommunalwirtschaft investiert. 65 Prozent der kommunalen Infrastruktur müssen mittelfristig erneuert und die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in der Breite angestoßen werden. Dadurch eröffnen sich hervorragende Absatzchancen für deutsche Unternehmen zum Beispiel bei Bauprodukten und der technischen Gebäudeausrüstung. Deutschland ist bereit, vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Ostdeutschland Russland bei seinen Reformanstrengungen zu unterstützen.

Weitere Informationen unter http://www.bmvbs.de/-,302.1030241/Pressemitteilung.htm