Danksagung zum 7. Petersburger Dialog

Willkommensbanner 7. Petersburger Dialog


Der Petersburger Dialog e.V. bedankt sich herzlich beim Land Hessen und der Stadt Wiesbaden für die liebenswürdige Gastfreundschaft und das überwältigende Engagement -
спасибо большое!



Mit einem Willkommensbanner am Bahnhof und Beflaggung in der gesamten Wilhelmstraße wurden die deutschen und russischen Gäste des 7. Petersburger Dialogs willkommen geheißen. Viele Geschäfte hatten ebenfalls Plakate von Wiesbadens goldenen Kuppeln der russischen Kirche in ihren Trüffel "Angela" und "Putin"
Schaufenstern angebracht und ganz besondere Waren im Angebot, wie etwa speziell kreierte Trüffel "Putin" und "Angela". Oberhalb des Kurhauses leuchtete ein Blumenbeet in den Nationalfarben Deutschlands und Russlands.

Bereits einen Tag vor Beginn des Petersburger Dialogs besuchten die Vorsitzenden der Lenkungsausschüsse, Lothar de Maizière und Michail Gorbatschow, die russische Kirche und den anliegenden Friedhof auf dem Neroberg. Beide zeigten sich sehr beeindruckt von der Ausstellung zur Geschichte des Friedhofs sowie von der Restauration der Kuppeln, von der sie sich gemeinsam mit Staatsminister Hoff und Oberbürgermeister Müller in luftiger Höhe selbst ein Bild machen konnten.

Dank des großartigen Engagements der Wiesbadener Zivilgesellschaft konnte ein umfangreiches deutsch-russisches Veranstaltungsprogramm zum Petersburger Dialog zusammengestellt werden, zu dem unter anderem Lesungen, Theateraufführungen und Ausstellungen zählten.
Torquato TassoDer HERUS e.V. mit Clotilde von Rintelen, der Ur-Urenkelin des russischen Dichters Alexander Puschkin, hatte anlässlich des Petersburger Dialogs ein Moskauer Theaterensemble nach Wiesbaden geholt, damit Goethes „Torquato Tasso“ in einer russischsprachigen Inszenierung im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters aufgeführt werden konnte. Das Museum Wiesbaden brachte eine Broschüre zum Schaffen des Malers Alexej von Jawlensky heraus und bot spezielle Führungen zu seinen sowie den Werken anderer russischer Künstler an. In der Marktkirche fand ein beeindruckendes Konzert des Moskauer Kathedralchors unter dem Titel „Missa Mystica“ statt, und am Sonntag wurde, ebenfalls in der Marktkirche, ein ökumenischer Gottesdienst unter Mitwirkung der evangelischen, katholischen und russisch-orthodoxen Kirche gemeinsam mit den Wiesbadener Gemeinden gefeiert.

Szene aus der ZauberflöteDas Hessische Staatstheater zeigte eine eigens für den Petersburger Dialog geschaffene Inszenierung der „Zauberflöte“ mit Szenen aus der Oper von Mozart, die von den Sängern Wolfgang Vater und Konstantin Gorny in einem originellen deutsch-russischen Dialog erläutert und kommentiert wurden. „Dialog kann immer viel bewirken“, so der Konsens der beiden Sprecher. Wie viel tatsächlich bewirkt werden kann, haben die Hessen und speziell die Wiesbadener in eindrucksvoller Weise gezeigt. Im Namen aller Teilnehmer und Gäste des 7. Petersburger Dialogs 2007 bedanken wir uns herzlich bei unseren Gastgebern sowie Förderern und hoffen, dass der deutsch-russische Dialog in Hessen im Sinne des „Geistes von Wiesbaden“ seine lebendige und kreative Fortsetzung findet.


Begrüßungsbanner Aufsteller am Museum Wiesbaden

Blumen im Petersburger Dialog Logo