5. Deutsch-Russisches Jugendparlament

Gruppenbild des 5. Deutsch-Russischen Jugendparlaments; Foto: Florian Peljak
Präsidium des 5. Deutsch-Russischen Jugendparlaments; Foto: Florian Peljak
5. Deutsch-Russisches Jugendparlament

Parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog hat auch das 5. Deutsch-Russische Jugendparlament in München getagt.

Auf der Abschlussplenarsitzung des Petersburger Dialogs präsentierten auch die beiden Präsidenten des Jugendparlaments die Ergebnisse ihrer einwöchigen Beratungen Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Medwedjew.

Sie sahen dabei die gegenwärtige Krise eine Chance für die deutsch-russischen Beziehungen, vor allem, „wenn verstanden wird, dass jetzt in die Zukunft, also in die Jugend investiert werden muss“, so Theresa Lauterbach, Präsidentin des Jugendparlaments.

Die Jugendparlamentarier hatten zuvor im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz, im Beisein von Lothar de Maizère, Wiktor Subkow und weiterer Vertreter des Petersburger Dialogs, darunter der ehemalige Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe, den Verlauf des Jugendparlaments und dessen Resultate vorgestellt.

Unter dem Motto „Mit den Augen der Jugend: Was erwarten wir von der Modernisierungspartnerschaft zwischen Deutschland und Russland?“ hatten die 50 Mitglieder des Jugendparlaments im Alter von 17-25 Jahren eine Woche lang die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für die junge Generation beider Länder erörtert. In Plenarsitzungen und in vier Ausschüssen debattierten sie zu Konsequenzen der Wirtschaftskrise, Modernisierung und Innovation, neuen Impulsen für die Jugendzusammenarbeit und der Zukunft des deutschrussischen Jugendparlaments. Zusätzlich wurden im Rahmen von Anhörungen deutsche und russische Politiker und Experten befragt mit dem Ziel, zu einer gemeinsamen Meinungsbildung zu gelangen.